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Forderung der Studierendenvertretung

Die Studierendenvertretung ist dankbar für die flexible und hilfreiche Umstellung der Lehre auf das digitale Format, die im Rahmen der Hochphase der Corona Pandemie vorgenommen wurde. Wir schätzen die Priorisierung der Gesundheit und allgemeinen Solidarität während dieser Zeit.


Inzwischen hat jedoch die bayerische Staatsregierung Bildungs- und Kultureinrichtungen wieder geöffnet. In diesen Bereich fällt auch die Universität. Deshalb fordert der Konvent der Fachschaften die Hochschulleitung auf, einen Zeitplan für die Wiederaufnahme der Präsenzlehre sowie die Öffnung der Bibliotheken als Lernorte zu erstellen. Transparenz und Planbarkeit sind notwendig für alle Beteiligten des Hochschullebens.


Begründung:
Die Präsenzlehre gestaltet die Interaktion zwischen Dozierenden und Studierenden fruchtbarer und lebendiger. Ein solcher Austausch kann nicht durch eine Zoom Konferenz oder Podcasts ersetzt werden. Für eine hochwertige Qualität des Studiums sind persönliche Anleitungen und Diskussionen unabdingbar.
Das Wissenschaftsministerium hat deswegen im Rahmen der am 15.06.2020 veröffentlichten Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in § 18 5. BaylfSMV bereits die Möglichkeit der Durchführung von Seminaren und Praxisveranstaltungen beschlossen und für deutliche Lockerungen im Bereich der Hochschullehre gesorgt.
[https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_5/true?AspxAutoDetectCookieSupport=1]


Des Weiteren stellen die Bibliotheken als Lernorte ein zentrales Element des Hochschullebens dar. Zum einen sind sie Mittelpunkt des sozialen und akademischen Austausches der Studierenden. Zum anderen steht nicht allen Studierenden ein adäquates Lernumfeld im privaten Bereich zur Verfügung. Nicht wenige sind dringend auf Präsenzbibliotheken und Lesesäle angewiesen.


Der Studierendenschaft ist dabei wichtig, dass die schrittweise Wiederaufnahme der Präsenzlehre parallel zur Weiterführung eines online Angebotes stattfindet, damit auch Risikogruppen nicht von den Lehrveranstaltungen ausgeschlossen sind.
Im Sinne der erwähnten Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung (s.o.) hofft die Studierendenschaft der LMU auf eine baldige Kommunikation des Öffnungsfahrplans der Hochschulleitung.


Wir freuen uns auf die Rückkehr zum universitären Leben an der LMU.


Die Studierendenvertretung der LMU & die Fachschaft Jura

Stellungnahme Zulassungsbeschränkungen

28. Januar 2020 | Allgemeines | Keine Kommentare

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

wir wurden in letzter Zeit mehrmals gebeten uns für die Einführung einer Zulassungsbeschränkung für unsere juristischen Bibliotheken einzusetzen, da die Bibliotheken zurzeit sehr überfüllt sind. 

Wir als Fachschaft sehen den aktuellen Platzmangel ebenfalls als äußerst problematisch an. Allerdings sind wir bei einer Lösung dieses Problems auf alternative Lösungen angewiesen, da sich die juristische Fakultät als Ganzes sowie auch die verschiedenen Lehrstühle, denen die verschiedenen Bibliotheken unterstehen, bereits mehrfach klar gegen jegliche Formen einer Zulassungsbeschränkung ausgesprochen haben. 

Zur Begründung wird dabei auf die Tatsache verwiesen, dass wir Jurastudierende auf Plätze in anderen Bibliotheken angewiesen sind, weil insgesamt überproportional mehr Jurist*innen in fachfremden Bibliotheken lernen als umgekehrt. Diese Divergenz gilt trotz der Einlassbeschränkungen in manchen Bibliotheken, die dort lediglich zu stark frequentierten Zeiten eingeführt werden (auf Grundlage des § 5 Abs. 4 der Benutzungsordnung für das Bibliothekssystem).

Eine Zulassungsbeschränkung in den juristischen Bibliotheken, die nicht Teil des Universitätsbibliothekssystems sind und deshalb nicht der BO unterliegen, würde – so die Befürchtung – im Umkehrschluss dazu führen, dass wir in anderen Bibliotheken auch weniger Lernplätze zur Verfügung gestellt bekommen. Letztendlich würden Zulassungsbeschränkungen deshalb mehr Jurastudierenden schaden als helfen – gerade da Jura wohl auch der einzige Studiengang ist, in welchem im Rahmen der Examensvorbereitung konstant über mindestens ein Jahr hinweg in den Bibliotheken gelernt wird.

Deswegen setzen wir uns zwar weiterhin für eine Verbesserung der Situation in den Bibliotheken ein, sind dabei allerdings auf alternative Lösungen angewiesen. So unterstützen wir bereits das Referat für Studium der Studierendenvertretung bei der Forderung, ein Lernzentrum an der LMU zu schaffen. Mehr Infos hierzu findet ihr hier (https://www.facebook.com/StudiumLMU/) und bei den Sitzungen des Referates. 

Über Fortschritte bei der Durchsetzung der Forderung halten wir euch informiert, bis dahin viel Erfolg bei den Klausuren und Hausarbeiten. Bei Fragen, Anregungen und vor allem auch anderweitigen Lösungsvorschlägen schreibt uns gerne per Mail an.

Eure Fachschaft Jura